Ausgeschleckert: Schlecker – nie wieder!

Posted on 28. Dezember 2011 in Allgemein

Gerade habe ich hier alle Artikel, die Schlecker beworben haben, gelöscht. Für dieses Unternehmen möchte ich keine Werbung machen- das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

Geärgert habe ich mich über Schlecker schon einige Male.
Da werden Gutscheine per Newsletter verschickt, die ich nie einlösen konnte.
Beim ersten Mal habe ich noch Kontakt zu Schlecker aufgenommen und ich wurde auch aufgeklärt, warum mein 5 Euro Gutschein nicht verrechnet wurde:

Nach Rücksprache mit unserer Fachabteilung können wir Ihnen mitteilen, dass eine Verrechnung des Gutscheins mit Ihrer gewählten Zahlart “Sofortüberweisung” nicht möglich ist.

Abgesehen davon, dass das vermutlich rechtlich nicht in Ordnung ist, weil der Hinweis darauf fehlt, fand ich es befremdlich.
Mit “Sofort-Überweisung” bekommt Schlecker das Geld sofort- welchen Grund sollte es geben, mir den versprochenen Gutschein vorzuenthalten?

Beim nächsten Gutschein dachte ich, ich sei schlauer und habe per PayPal gezahlt – allerdings wurde mein Gutschein wieder nicht verrechnet.
Nun war mir meine Zeit zu schade, erneut mit Schlecker in Kontakt zu treten, um dann vermutlich die Auskunft zu bekommen, dass der Gutschein auch nicht für Zahlungen per PayPal verrechnet wird.

Noch war meine Toleranzschwelle aber nicht erreicht!

Nachdenklich geworden bin ich dann wieder, als die Schlecker-Pressesprecher-Affäre ans Licht kam.
Der Pressesprecher hatte Schlecker-Kunden als Kunden mit niedrigen und mittleren Bildungsniveau abgestempelt.

Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch: Gut, wenn ich über alles, was Pressesprecher so von sich geben, beleidigt sein würde und dem Unternehmen den Rücken kehren würde, dann müsste ich einige Unternehmen mehr streichen.
Ich fand das zwar sehr unglücklich formuliert, aber wir alle machen Fehler.

Jetzt aber ist Schluß!

Letzte Woche gab es bei Schlecker eine 6er Packung Gillette Rasierklingen zum Sonderpreis von 5 Euro.
Ich habe zwei Packungen bestellt und um auf den Mindestbestellwert von 15 Euro zu kommen, habe ich den Warenkorb mit Toilettenpapier und Yoghurt-Gums aufgefüllt.
Bezahlt wie immer per Paypal und auf mein Paket gewartet.
Dann kam eine Nachricht von PayPal – Schlecker hatte mir 10 Euro zurückerstattet.
Keine Info von Schlecker – wieso,weshalb, warum.
Mir war klar, dass es die Rasierklingen waren, aber ich hätte erwartet, dass Schlecker sich in irgendeiner Form dazu äußert, vielleicht sogar entschuldigt, dass die Ware momentan nicht lieferbar ist.
Als Kunde erwarte ich , dass Schlecker mit mir kommuniziert, wenn von Schlecker Seite ein Fehler gemacht wurde.
Vor allem erwarte ich, dass Schlecker nachfragt, wie mit der restlichen Bestellung verfahren werden soll.
Schlecker hat mir jetzt nämlich für 2 Packungen Toilettenpapier und eine Packung Yoghurt Gums 1,99 Euro Versandkosten berechnet und mich damit das teuerste Toilettenpapier kaufen lassen, das ich je hatte.
Ich würde mir doch nicht für 1,99 Euro Toilettenpapier schicken lassen, das Toilettenpapier war lediglich der Auffüller um meine Rasierklingen zu bekommen. Ohne die Rasierklingen will ich auch das Toilettenpapier nicht haben.

Für mich war es das jetzt.
Schlecker – Nein Danke! Nie wieder!

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